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B2B Magazin 01 2016

07 TECHNIK Nutzbares Licht Einfach Licht anknipsen, um zu surfen und Musik zu hören: Das mexikanische Unter- nehmen Sisoft hat gemeinsam mit For- schern des Autonomous Technological Institute of Mexico (ITAM) ein Wireless- System entwickelt, das Daten mittels LED- Licht übermitteln kann. „Li-Fi“ nennt man es und es nutzt VLC (Visible Light Commu- nication)-Technologie. Während bisher bei kabelloser Datenübertragung im Nah- bereich hauptsächlich Infrarotlicht oder Radiowellen zum Einsatz kommen, nutzt Li-Fi sichtbare Wellenlängen. So können entsprechende Lampen gleichzeitig den Raum erhellen und Daten übermitteln. Ein Empfänger wird über einem Router plat- ziert, der eine LED-Lampe als Transmitter nutzt. Die Reichweite entspricht dabei dem Lichtradius der Lampe. Um Li-Fi zu nut- zen, benötigt man ein entsprechend aus- gerüstetes Endgerät. (Quelle: www.gizmag.com) WIRTSCHAFT Deutschland ist die Nummer eins Deutschland ist das beste Land der Welt. Zu diesem Ergebnis kam das Umfragepro- jekt Best Countries – eine Kollaboration der US News & World Report, BAV Consulting und der Wharton School Pennsylvania. Weltweit wurden 16.000 Leute befragt, wo es sich am besten leben, lernen, arbeiten und wirtschaften lässt. 60 Länder erhielten jeweils 75 Bewertungen in neun Katego- rien. Dank Spitzennoten in Unternehmer- tum und weltpolitischer Relevanz schlägt Deutschland Kanada um Haaresbreite, Bronze ging an Großbritannien. Veröffent- licht wurden die Ergebnisse auf dem Welt- wirtschaftsforum in Davos am 23. Januar. (Quelle: www.fortune.com, www.usnews.com) KONSUM Was der Kunde nicht kennt, kauft er nicht Je schlechter das Informationsangebot über ein Produkt ist, desto eher tendieren Kon- sumenten zu Kaufverzicht und Marken- wechsel. Das ergab die PwC-Verbraucher- umfrage „Rückverfolgbarkeit als Kaufargu- ment“. Bundesweit wurden 1.000 Verbrau- cher ab 16 Jahren nach ihrem Kaufverhal- ten befragt. Laut Ergebnis möchten 87 % über Herkunft und Herstellung eines Pro- dukts Bescheid wissen. Vor allem bei fri- schen Nahrungsmitteln wie Fleisch, Obst und Gemüse, aber auch bei Konsumgütern wie Kleidung und Elektronik ist den poten- ziellen Kunden Transparenz von Seiten der Hersteller und Lieferanten wichtig. (Quelle: www.absatzwirtschaft.de) TECHNIK Maschinen gegen Maurermangel Laut Mike Pivac liegt das Durchschnitts- alter australischer Maurer bei knapp 50 Jahren. Um dem Fachkräftemangel in Down Under zu begegnen, entwickelte der Fastbrick-Robotics- CEO mit seinem Bruder Mark einen Roboter namens Hadrian. Mit 1.000 Steinen pro Stun- de zieht Hadrian Mauern in Rekordgeschwin- digkeit hoch. Dabei ist er hochpräzise im Zu- schneiden, Mörteln und Setzen, korrigiert sich 1.000 Mal in der Sekunde auf 0,5 Millimeter genau. Nach zehn Jahren Entwicklung verhan- delt Fast Brick Robotics derzeit mit Investoren, um Hadrian baldmöglichst in Serie zu brin- gen. Pivac hofft durch die Roboter-Technologie auch wieder mehr Interesse junger Menschen am Maurerhandwerk zu wecken. (Quelle: www.fbr.com.au) MARKTFORSCHUNG Interessant über Verstand Die aktuelle „Claimstudie 2016“ belegt: Ein Slogan muss nicht unbedingt verstan- den werden, um zu gefallen. Die Agentur Endmark hat zusammen mit dem Markt- forschungsinstitut YouGov 1.204 Personen zu 20 Produkt- und Corporate-Claims aus den Branchen Beauty, Food, Fashion, Auto- motive sowie B2B und B2C befragt. Ergeb- nis: Leicht verständliche Aussagen, wie etwa „Großer Tag. Kleine Pause.“ (Milch- schnitte/Ferrero) oder „Run Simple“ (SAP), werden von den Befragten häufig als lang- weilig oder banal eingestuft. Wortspiel- Kombinationen dagegen wie „Nice to sweet you“ (Hello/Lindt) oder „C’est la view“ (Beetle Cabrio/Volkswagen) werden zwar von der Mehrheit nicht verstanden, aber vergleichsweise als „interessanter“ emp- funden und als positiver Impuls wahrge- nommen. (Quelle: www.wuv.de) INNOVATION Schlaue Shirts Smart Clothes entwickeln sich immer mehr zum Trend unter den Wearables – besonders im Fitnessbereich: Smart Shirts, die mittels biosensitiver Silberfäden At- mung, Herzschlag und Kalorienverbrauch messen und via Bluetooth aufs Smartphone übertragen. Socken mit Sensoren, die Lauf- stil, Schrittzahl, Geschwindigkeit, Höhe und Entfernung messen und Sport-BHs, die biometrische Daten der Trägerin er- mitteln und auf deren Grundlage Trainings- tipps geben. Die Überwachung der Vital- zeichen anhand der Kleidung ist aber auch für die Medizin interessant. Ob während der Schwangerschaft, bei Neugeborenen oder Älteren, wenn die Smart Clothes fest- stellen, dass etwas nicht stimmt mit Herzschlag, Körpertemperatur oder Durchblutung, kann automatisch ein Notruf abgesetzt werden. (Quelle: www.cebit.de)

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