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B2B Magazin 01 2016

61 „Der ist ganz einfach zu programmieren, das kann wirklich jeder. Und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt [...]“ sich Ein- und Ausschaltfunktionen für Lampen und andere Geräte festlegen. Ich kann eine Tür öffnen oder verschließen, Musik abspie- len, Weckfunktionen nutzen, mei- nen Standort teilen. Letzteres ist besonders interessant sowohl für gemeinsame Freizeitaktionen als auch für Notfall-Situationen beim Sport. Knicke ich beim Joggen mit dem Fuß um, sende ich per Knopf- druck ein Signal und meine Familie weiß sofort, wo ich bin und kann mich gegebenenfalls mit dem Auto abholen. Und wie funktioniert das Program- mieren im Detail? Über die Flic- Apps für Android und iOS wähle ich meine gewünschten Funktionen aus und füge diese hinzu. Die App verbindet den Flic mit sämtlichen verfügbaren Social-­ Media-Sites wie Facebook oder Twitter und Anwendungen auf meinem Smartphone. Mit der „Ein-Klick“-Funktion stelle ich zum Beispiel eine Verbindung zu Spotify her und höre Musik. Oder ich programmiere die „Hold“-Funktion so, dass ich nach einem stres- sigen Arbeitstag nur noch den Daumen kurz auf den Flic lege, die Füße hochlege und die Lichter werden im Raum gedimmt und die Xbox geht an. Halt, das Füßehochlegen muss ich noch selbst bewerkstelligen. Aber der Rest funktioniert per Knopfdruck. Purer Luxus! Gerade auch im Büroalltag bietet der Flic viele praktische Einsatzmöglichkeiten. Ich kann zum Beispiel Meeting-Räumlich- keiten spontan buchen, weil sich kurzfristig ein Termin verschoben hat. Das funktioniert über eine Verlinkung des Flics mit meinem Google-Kalender. Das macht spontane Terminblocker möglich, weil ich zum Beispiel gerade den Kollegen vom Sales Department im Flur getroffen habe und er mir die neuen Verkaufszahlen zeigen möchte. Die Anwendungsmöglichkeiten sind beinahe endlos. Wichtig zu wissen ist, dass der Flic per Auslöseart immer nur einen Befehl sendet. Was der Flic nicht kann: Daten von einem anderen Sender empfangen oder verarbeiten. Natürlich hat mich interessiert, ob der Flic auch praktisch und easy in der Anwendung ist, weshalb ich meinen Kollegen vom Empfang einen Besuch abgestattet habe. Ich wollte wissen, welche Erfahrungen sie mit dem Flic gemacht ha- ben. Unser Empfangs-Flic ist so programmiert, dass beim ersten Klick eine E-Mail mit der wöchentlichen Info zur Rücken- schule gesendet wird. Bei zwei Klicks haben wir eine Testmail installiert. Die Kollegin verrät mir: „Bei einem Klick ist es einfach, bei zwei Klicks muss man ein bisschen aufpassen. Man darf nicht zu lange und nicht zu kurz draufdrücken. In etwa so wie beim Doppelklick einer Maus. Sonst funktioniert es schon gut.“ Und was die Kollegen noch anmerken: Man muss natürlich immer das Smartphone angeschaltet und in der Nähe haben. Denn der Flic funktioniert nur über Bluetooth innerhalb einer Reichweite von 50 m. Ich kann den Flic also nicht separat vom Handy anwenden. Der große Nutzen des kleinen Helfers besteht sicherlich in der Automatisierung repetitiver Miniaktionen des (Büro-)Alltags. Unseren Test hat der Flic jeden- falls erfolgreich abgeschlossen. AUTORIN \ Esther Reinwand Miguel-Angel Dittus und Stephanie Friz setzen sich in ihrer Funktion als Digital- team mit den neuesten Technik-Trends auseinander.

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