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B2B Magazin 01 2016

58 \ Der Weg einer Idee AGENTUR MARKETING ZULIEFERER VERTRIEB … UND EIGENTLICH KÖNNTE ES SO EINFACH SEIN: AM ANFANG STEHT EINE KLARE AUF- GABE. AM ENDE STEHT EINE IDEE, MIT DER ALLE GLÜCKLICH SIND. WARUM KOMMT DANN MEIST DOCH ETWAS GANZ ANDERES HERAUS? KENNEN SIE DEN SPRUCH „VIELE KÖCHE VERDERBEN DEN BREI“? NUN JA, DESWEGEN. AUCH WENN DER BREI SCHLUSSENDLICH SCHMECKT – DER WEG DORTHIN KANN LANG SEIN. Wenn der Kunde die Agentur beauftragt, sind bereits viele interne Gespräche geführt worden. Ein Beispiel: Der Vertrieb erkennt ein Problem, das er mit dem Produktmanager nicht lösen kann, und wendet sich an die Marketingabteilung. Der Kunde hat seine Erwartung geschildert, die Sache ist klar. Und er lehnt sich zurück und wartet auf die Lösung. Schon mal stille Post gespielt und überrascht gewesen, was die anderen von dem, was Sie sagen, verstanden haben? Und so hat die Marketingabteilung selbst eigene Vorstellungen, Vorgaben, Budget- begrenzungen oder, oder, oder. Bis die eigentliche Aufgabe bei der Agentur landet, wurden intern wieder viele Gespräche geführt. Und jedes Gespräch, jeder weitere Gesprächspartner hat einen Einfluss auf die ursprüngliche Aufgabenstellung. Jede beteiligte Partei ist getrieben durch ihr eigenes Verständnis, ihre eigene Motivation, eigene Erwartungen und eigene Ansprüche. Und so gibt es viele Stellen, an der die Entwicklung einer Idee, die ja eigentlich keine Rocket Science ist, durch Stolperfallen, Sackgassen und Begrenzungen doch nicht so einfach wird, wie man dachte. Es ist eine Kunst, die richtigen Leute zusammenzubringen, alle Erwartungen zu erfassen, miteinander abzugleichen und einen Konsens zu finden. Wie komplex der Weg einer Idee vom Auftrag bis zur Umsetzung ist, zeigt unsere vereinfachte (!) Grafik. AUTORIN \ Lisa Raabe KREATION IST KEINE ROCKET  SCIENCE …

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