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B2B Magazin 01 2016

49 Andreas Stäbler, der Heimtrainer von Frank Stäbler, über seine Philosophie der Zusammenarbeit. WIR VERSTEHEN UNS AUC H OHNE WO RTESIE SIND PRIVAT BEFREUNDET, FRANK IST DER PATENONKEL IHRES SOHNES. MACHT DAS DIE ZUSAMMENARBEIT EINFACHER? AS_ Es gibt Situationen, in denen das einfacher, manchmal aber auch schwieriger ist. Ich könnte mir manchmal Nerven sparen, wenn ich mehr Abstand hätte. Dann wäre mein Wort mehr Gesetz. Aber der Vorteil überwiegt. SIE HABEN EINMAL GESAGT, DASS FRANK SIE SCHON IMMER MEHR GEFORDERT HAT ALS ANDERE. WAS MACHT DIE ZUSAMMENARBEIT SO INTENSIV? AS_ Er war schon immer sehr wissbegierig. Warum muss ich das so machen? Was kann ich noch machen? Wie weit kann ich gehen? Gerade zu Beginn unserer Zusammenarbeit war das sehr ausgeprägt. Das hat mich von Anfang an gefordert, weil ich selbst viel hinterfragen musste und so dazugelernt habe. Ich bin ja kein Profi, habe zwar eine Grundausbildung als Trai- ner, aber das Meiste habe ich gemeinsam mit Frank gelernt. IHRE PHILOSOPHIE ALS TRAINIER IST, WENIG DRUCK AUFZUBAUEN UND STATTDESSEN AUF DIE INNERE ÜBERZEUGUNG DES SCHÜLERS ZU SETZEN. INWIEFERN WIRKT SICH DIESE PHILOSOPHIE POSITIV AUF DIE ZUSAMMEN- ARBEIT AUS? AS_ Das ist Teil meines Charakters, aber auch meine Erfahrung im Beruf hat mich das gelehrt. Und gerade bei Frank zeigt sich: Wenn er von einer Sache richtig überzeugt ist, dann gibt er 110 % – und wenn nicht, dann bringt er die Leistung nicht. HABEN SIE EINE BESTIMMTE ART, FEEDBACK ZU GEBEN BZW. ZU KRITISIEREN? AS_ Das liegt auch immer daran, wie man selbst aufgelegt ist. Unter dem Strich versuche ich, ruhig und sachlich zu bleiben. Aber Frank kennt mich ja auch mittlerweile so gut, dass es gar nicht mehr so vieler Worte bedarf. INTERVIEWERIN \ Lisa Raabe

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