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B2B Magazin 01 2016

33 GUTE ZUSAMMENARBEIT IST UNERLÄSSLICH FÜR EIN GUTES ERGEBNIS – KLAR. EBENSO KLAR IST, DASS SICH DIE GEGENÜBER SYMPATHISCH SEIN MÜSSEN UND DASS DIE CHEMIE STIMMT. DIE KOMMUNIKATIONSBRANCHE IST IMMERHIN EIN PEOPLE BUSINESS. WAS ABER BEDEUTET GUTE ZUSAMMENARBEIT DA- RÜBER HINAUS? FAKT IST, OHNE DEN DIALOG MITEINANDER GEHT ES NICHT. UND SO DISKUTIERTE UNSER ROUND TABLE ÜBER DREI STUNDEN ÜBER DIE FAKTOREN EINER GUTEN ZUSAMMENARBEIT. „Zusammenarbeit ist ein Investment in Zeit und Inhalt – es geht um Commitment auf beiden Seiten.“ Oliver Hoffmann „Keine Agentur kann sich heute noch ernsthaft als Fullservice-Agentur be- zeichnen. Das kann eine einzelne Agentur gar nicht alles leisten.“ Peter Hartung Die zweite Round-Table-Diskussion über die Zusammenarbeit zwischen Kunde und Agentur. Tim Bögelein (RTS Rieger Team) beispielsweise CD-Manuals oder Cookbooks – und damit arbeiten wir intern weiter.“ Zudem seien die Produkte und Dienstleistungen häufig so komplex, dass es sehr viel Zeit brauche, um externe Dienst- leister an die Inhalte heranzuführen, erklärt Oliver Hoffmann. „Da muss man einen sehr langen Prozess durchlaufen, der ganz und gar nicht trivial ist. Und da ist der Kunde inhaltlich oft schon weiter. Eine Image-Kampagne auf oberstem Level lässt sich einfacher mit einer Agentur durchführen, dafür gibt es oft Schwierigkeiten, wenn es um das Erklären und Aufbereiten des Detail-Portfolios geht.“ Daher sei es für B2B-Kunden sehr hilfreich, mit Leitplanken zu arbeiten. „Ein Texter müsste täglich bei uns in der Abteilung sitzen, und das über einen langen Zeitraum hinweg.“ Das sei in der Kosten- frage nicht praktikabel. B2B-KOMMUNIKATION BRAUCHT ZEIT „Wenn wir merken, dass die Zusammenarbeit nach der Strategie-Phase abnimmt, neigen wir häufig dazu, neue Ideen und Impulse an sie heranzutragen“, sagt Tim Bögelein. „Wir fürchten um die gute Beziehung.“ In der Diskussion zeigt sich, dass unsere Kunden neue Impulse sehr schätzen – wenn man einige Faktoren beachtet. „Als Kunde möchte ich, dass die Agentur meine Situation als Kommunikations- und Marketing- verantwortlicher versteht und nicht einfach nur Leistungen verkaufen will“, sagt Peter Hartung. B2B-Unternehmen seien im Marketing behäbiger als B2C-Unternehmen. So dauere es in der Regel mehrere Monate, bis eine Maßnahme überall im Unternehmen ankommen würde sowie wahrgenommen und verstanden werden würde. Da die lokalen Marketingverantwortlichen weltweit sehr unterschied- lich aufgestellt sind oder oft auch gar nicht vorhanden sind, dauere es einige Wochen, wenn nicht sogar Monate, bis die Machbarkeit mit allen Verantwortlichen abgeklärt sei: „In B2B-Unternehmen haben „Der konzeptionelle Lead liegt bei einer Agentur – obwohl wir mehrere Dienstleister haben.“ Oliver Hoffmann  AUGENHÖHE

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