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B2B Magazin 02.2015

47 SIEBEN Probleme existieren nur im Kopf Schwierig ist eigentlich nur das Umdenken. „Eine Website pixel- genau in Photoshop aufzubauen und dann 1:1 ins Web zu stellen funk- tioniert heute nicht mehr.“ Die vielen Endgeräte und Rahmenbedingungen machen das schlichtweg unmöglich. Die Herausforderung besteht also darin, sich von dieser starren Denke zu lösen und die Umsetzung ganz flexibel anzugehen. VIER Nicht überall gleich, aber überall gleich gut Smartphones und Tablets gibt es in unzähligen Größen und Ausstattungen. Vor diesem Hinter- grund ist eine Standardlösung, die auf wirklich jedem existierenden Gerät exakt gleich aussieht, unmöglich. Man kann es versuchen, aber das wäre irgendwie Kommunismus. Der richtige Weg ist, Websites so umzusetzen, dass sie nicht auf jedem Display gleich, sondern gleich gut aussehen. Für den User äußert sich das im größten praktischen Nutzen. „Auf ein Display müssen die Inhalte nicht nur draufpassen, man muss sie schließlich auch lesen können und beim Tippen mit dem Finger die richtigen Flächen treffen.“ FÜNF Usability und Content sind wichtig, viele bunte Bilder nicht so Mobile ist also vor allem praktisch, mehr Taschenmesser als Damaszener-Klinge mit Perlmuttgriff. Bei Mobile sind die Bedienbarkeit und der Content das Wichtigste. „Es muss schnell sein und funktionieren.“ Denn die User greifen oft mit ihrem mobilen Internet auf die Website zu, lange Ladezeiten aufgrund von aufwendigen Animationen und großen Bilddateien sind deshalb in jedem Fall zu vermeiden. Der Universalanspruch jedes Designs muss es sein, alle Nutzer mit individuellen und flexiblen Medienerlebnissen zu begeistern. SECHS Mobile ist die Zukunft Durch die nachfolgenden Generationen wird Mobile immer wichtiger. Schon heute geht auf den kleinen Begleitern teilweise mehr als auf Desktop-PCs, beispielsweise dank eines immer aktuellen Betriebssystems. Während Programmierer über den leider immer noch genutzten Internet Explorer fluchen, auf dem nie etwas so läuft, wie es soll, funktioniert die Mobile-Variante eigentlich immer. In vielen Haushalten hat das Smartphone dem klassischen Computer längst den Rang abgelaufen. AUTOR \ Gabriel Vocasek STEPHANIE FRIZ DIGITAL ARCHITECT NICOLE MERK SCREEN DESIGN 5361_B2B_Magazin_02_2015.indd 47 09.10.15 15:33 5361_B2B_Magazin_02_2015.indd 4709.10.1515:33

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