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B2B Magazin 02.2015

27 d BTOB INSIGHT UNSERE STUDIE ÜBER RATIONALE ENTSCHEIDUNGSPROZESSE IM B2B-BEREICH HAT UNS BESTÄTIGT, WAS WIR SCHON LANGE GEAHNT HABEN: B2B-ENTSCHEIDUNGEN WERDEN HAUPTSÄCHLICH AUS DEM BAUCH GETROFFEN. NEUGIERIG? AUF WWW.BTOB-INSIGHT.DE KÖNNEN SIE DIE ERGEBNISSE EINSEHEN UND ANFORDERN. UND KANN SOGAR NOCH MEHR: ORIENTIERUNG AUF EINER HÖHEREN EBENE GEBEN Gutes Design ist in der Tat auch subjektiv und hat etwas mit Geschmack zu tun. Aber genau darin liegt auch seine Stärke. Denn es hilft nicht nur beim Differenzieren und Verkaufen – es kann auch auf höheren Ebenen Identität stiften. Nehmen wir den Bereich Employer Branding: Dort wirkt es zum einen nach innen – denn wer in einem Unternehmen mit moderner und hochwertiger Außendarstellung arbeitet, ist stolz, dort zu arbeiten, und wird automatisch zum Markenbotschafter mit großem Wert. Und zum anderen nach außen, als Orientierung für die gut ausgebildeten Mitarbeiter, die man für das Unternehmen als Arbeitgeber be- geistern möchte. Gutes Design ist aber nicht nur subjektiv: Das gestalterische Regelwerk der Design-Profis sieht durchaus vor, auch Unternehmenswerte optisch zu kommunizieren. Eine Marke, die Jugendlichkeit und Dynamik ausstrahlen will, sollte in der Konsequenz anders aussehen, als wenn sie Seriosität zu ihrem obersten Wert erhebt. Das Design (oder Nicht-Design) einer Marke oder eines Unter- nehmens ist oft das Erste, was der Kunde zu sehen bekommt – und darum sollte man es niemals unterschätzen. In einer Welt, in der die Customer-Journey für die Kunden niemals endet, in der die Touchpoints immer flächendeckender werden, sollte man sich diese Chance für einen guten ersten Eindruck nie entgehen lassen. Das Publikum wird es mit Treue und Umsatz danken. AUTOREN \ Markus Koch, Boris Pollig, Lisa Raabe 04 FA L S C H E PRÄMISSE KOMMUNIKATIONSDESIGN IST SOWIESO NUR GESCHMACKSSACHE Viele sind der Ansicht, gutes Design sei lediglich eine Frage des Geschmacks. Objektive Kriterien gebe es also nicht, und gerade da liege die Gefahr: Wo doch in der B2B-Sphäre nur Fakten zählen – ist es da gut, wenn jemand meine Marke anhand von Phänomenen beurteilt, die jenseits von purer Technik walten? Man stellt sich die Frage, ob man sich als seriöses Ingenieurunternehmen in die Arena der Eitelkeiten begeben darf, in der neben der Funktionalität des Produktes auch die Funktionalität des Werbemittels zählt. Und ob das pure Wohlgefallen eines Kunden wegen des gelun- genen Markenauftritts am Ende nicht beinahe kontraproduktiv ist, weil es auf reinen Äußerlichkeiten beruht. 5361_B2B_Magazin_02_2015.indd 27 06.10.15 15:49 5361_B2B_Magazin_02_2015.indd 2706.10.1515:49

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