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B2B Magazin 02.2015

23 Kommunikationsdesign im B2B-Bereich_ Plädoyer für eine unterschätzte Disziplin. KOMMUNIKATIONSDESIGN IM B2B-BEREICH IST EIN THEMA, ÜBER DAS SEHR WENIG VERÖFFENTLICHT WIRD. WEIL ES ABER GANZ VIEL BEWIRKEN KANN, WIRD ES ZEIT, EINMAL ETWAS GENAUER HINZUSCHAUEN. Zum Einstieg ein fiktives Beispiel aus der B2B-Praxis: Stellen wir uns ein mittelständisches Unternehmen vor, das Prozessautomation anbietet. Es spielt in den weltweiten Top 5 der Branche mit, blickt mit Stolz auf die Familientradition zurück und meldet pro Jahr mehrere Patente an – ein sogenannter „Hidden Champion“. Alles Dinge, die von den Kunden geschätzt werden. Trotzdem stagniert das Neugeschäft seit längerer Zeit. Das kann ver- schiedene Gründe haben. Da es hier aber um Design geht, werfen wir einfach mal einen Blick auf die Homepage. Der Internetauftritt wirkt veraltet. Den Innovationsgeist, der in die Produkte des Unternehmens fließt, sucht der Besucher vergebens. Die schiere Anzahl der Navigationspunkte erschlägt den User – der Content nimmt so viel Platz ein, dass für gute Übersicht und Emotionen schlicht kein Platz mehr bleibt. Die Konsequenz daraus ist, dass die potenziellen Kunden viel zu schnell abspringen, bevor sie zum vielleicht relevanten Produktversprechen oder Content vordrin- gen. So wird Potenzial vergeudet, denn schließlich informieren sich 76 % aller Entscheider im B2B-Bereich auf Websites der Anbieter.* Eine Situation, die gutes Design hätte vermeiden können. Das trifft aber nicht nur auf Internet- auftritte zu, sondern auf sämtliche Bereiche der Kommunikation – auch für B2B-Unternehmen. 5361_B2B_Magazin_02_2015.indd 23 06.10.15 15:49 5361_B2B_Magazin_02_2015.indd 2306.10.1515:49

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