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B2B Magazin 01 2015

07 ENERGIE Die passive Klimaanlage Wer kennt es nicht? Im Sommer entwickelt sich das Büro zur Sauna und alle Anwesen­den zerfließen wie Schneemänner an ihren Plätzen. Die Klimaanlage ist dann die ersehnte Rettung. Deshalb sind Klimaanla- gen auf dem Vormarsch, auch in gemäßig­ ten Regionen, wo die Temperaturen nur für kurze Zeit hoch sind. Dass das nicht gut für die Umwelt ist, muss jedem bewusst sein. Klimaanlagen sind echte Energiefresser und haben einen besonders negativen Neben­effekt: Sie heizen die Stadtluft mit ihrer Abwärme auf. Forscher haben nun einen Prototyp vorgestellt, der Abhilfe schaffen soll. Kleine Nano-Spiegel in aus- geklügelten Schichtstrukturen reflektieren 97 Prozent des einfallenden Tageslichts ab und reduzieren die Temperatur um 5 Grad. Das Aufheizen während der heißen Sommertage hat somit ein Ende und die Klimaanlage wird obsolet. (Quelle: http://www.energiereporter.com) TECHNIK Machina ex machina Mit dem Drucker einen neuen Computer ausdrucken? In naher Zukunft wohl keine Fiktion mehr. Ein Team der Uni Harvard hat einen neuartigen 3D-Drucker entwickelt. Der Voxel8 vereint zwei bereits bekannte Systeme in einem. Er kann wie ein üblicher 3D-Drucker Plastikfilament schmelzen und aufschichten sowie zusätzlich mit leitender Tinte komplexe Schaltkreise drucken. Aufwändige Gadgets sind zwar noch nicht realisierbar, aber das Potenzial ist immens. Die Tüftler dieser Welt haben mit ein- fachen 3D-Druckern schon Kreativität bewiesen, man stelle sich nur vor, was jetzt alles möglich ist. (Quelle: www.gizmodo.de) TECHNIK Die Zukunft im Blick Brillenträger können sich freuen, denn Brillen sind voll im Trend. Zwar hat Google gerade erst sein Google Glass eingestellt, aber die Oculus Rift und weitere Brillen für die virtuelle Realität sind auf dem Vor- marsch. Nun hat ein weiterer Tech-Riese seine Vision der Zukunft von Augengläsern vorgestellt. Microsoft präsentierte die Computerbrille HoloLens, bei der es, anders als bei der Oculus Rift, möglich ist, das reelle Umfeld mit digitalen Bildern zu erweitern. Echte Hologramme, wie man sie bisher nur aus der Science-Fiction kannte. (Quelle: www.faz.net) GESUNDHEIT Fett für die Gesundheit Jeder weiß: Ein wenig Speck um die Hüften schützt vor Kälte. Forscher haben nun eine weitere Schutzfunktion entdeckt. Denn die Fettzellen in der Unterhaut stellen die erste Verteidigungsreihe gegen Bakterien bei Verletzungen. Die Zellen bilden für die Abwehr eine antibiotische Substanz, sogenannte antimikrobielle Peptide. Diese Eiweißstoffe töten die Erreger sofort ab, bevor Immunzellen aus dem Blut den Infektionsort erreichen. Ein wenig Winter- speck hat also auch seine Vorteile. Doch Vorsicht: Eine übermäßige Fettmenge kann Entzündungsreaktionen auslösen. Deshalb erkranken fettleibige Menschen stärker an Hautinfektionen, trotz aus­ geprägtem Fettgewebe. (Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de) INTERNETRECHT Bewertung für die Ewigkeit In Zeiten des Internets lässt sich alles bewerten. Produkte, Hotels, aber auch Lehrer und Ärzte. Dass nicht jede Bewertung positiv ausfällt, ist klar. Dass nicht jeder bewertet werden möchte, auch. Deshalb klagte ein Arzt vor dem Bundesgerichtshof, um die Löschung seines Profils auf einem Ärztebewertungs-Portal durchzusetzen. Der Kläger sah seine informationelle Selbst­ bestimmung missachtet, doch das Gericht entschied, dass das Recht auf Kommunika- tionsfreiheit überwiegt. In der Begründung des Urteils wird unter anderem hervor­ gehoben, dass man sich als Arzt auf die Kritik der Öffentlichkeit einstellen muss. Doch keine Angst, unwahre Tatsachen­ behauptungen und Beleidigungen müssen nach wie vor gelöscht werden. (Quelle: www.energiereporter.com) WERBUNG Zeit für Werbung Erst kam das Smartphone, dann die Smart- watch. Und jetzt kommt Werbung auf das digitale Ziffernblatt. Eine amerikanische Supermarktkette plant, Reklame auf der – noch nicht erschienenen – Apple Watch zu schalten, sobald der Kunde den Markt betritt. Technisch wird das über die von Apple entwickelten iBeacons realisiert. Via Bluetooth kann so die genaue Position im Raum erkannt werden. Voraussetzung ist, dass eine entsprechende App auf dem Smartphone vorinstalliert und aktiviert ist. Anreiz für den Kunden sollen Coupons und Gutscheine bieten. Also eine Win-win- Situation für beide: Der Kunde erhält günstige und personalisierte Angebote, der Anbieter steigert seinen Umsatz und bindet seine Kunden. (Quelle: www.golem.de, www.adweek.com)

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