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B2B Magazin 01 2015 - Das Zeitfenster

60 stefis glosse EinMagnetmachtnochkeinBurnout Vielerorts werden Arbeitsabläufe optimiert. Der eifrige Mitarbeiter plant seine Zeitfenster nun präziser und für Kollegen nachvollziehbar. Manch traurige Gestalt aber leidet sehr, denn Zeitfenster planen kostet Zeit. VORWORT Wie war Ihre Woche? Ach jo. (Freundliches Schweigen) Wir haben umstrukturiert. In der Firma. Und Sie möchten darüber reden? Ich hab jetzt einen eigenen Magnet. Mhm … Auf der Magnetwand. Die wird jetzt eingeführt. Damit jeder immer weiß, wo der andere ist. Urlaub. Kunde und so. Das klingt doch gut. Wir sitzen in einem Raum. Ach so. (Schweigt) (Schweigt) Es belastet mich. Versuchen Sie einmal, die Sache zu beschreiben. Ich muss jetzt erst mal den Magnet ausmessen, damit ich weiß, wie groß ich das Foto ausdrucke, das da draufkommt. Eigentlich sollte ich das sogar in eine Kreisvorlage bauen, damit ich es besser ausschneiden kann. Ich hab aber keine eigene Schere. Die Schere hatte immer meine Neben­sitzerin und die hat gekündigt. Wo die Schere jetzt ist, weiß ich nicht. Außerdem hab ich kein schönes aktuelles Foto von mir. Aha … Es ist ja nicht nur der Magnet. Sondern? Wir haben jetzt ja auch Post-its. In eigenen Farben. Vielleicht. Das ist noch nicht geklärt, wie wir das regeln, weil wir ja mehr Teammitglieder als Post-it-Farben sind. Und die Post-its sind wofür? Damit andere wissen, woran man gerade arbeitet, und man die Kapazitäten besser einteilen kann. Z e i t f e n s t e r … Sie wissen schon. Und? Mein Zeitfenster ist so eng, da passt kein Post-it mehr dazwischen. Beschreiben Sie. Morgens werde ich in Zukunft ein Post-it auf dem Kalender von links ein Stückchen nach rechts bewegen und eventuell ein neues dazukleben. Je weniger Zeit aber der Job benötigt, desto kleiner wird das Post-it und dann hätten wirs wieder … Was? Das Scherenthema. Aber das Ganze hat ja auch gute Gründe und Vorteile, denken Sie nicht? Klar. Transparenz. Effizienz. Informationsflatulenz. Was ist denn nun das Problem? Therapeut: Patient: Therapeut: Patient: Therapeut: Patient: Therapeut: Patient: Therapeut: Patient: Therapeut: Patient: Therapeut: Patient: Therapeut: Patient: Therapeut: Patient: Therapeut: Patient: Therapeut: Patient: Therapeut: Patient: Therapeut: Patient: Therapeut: Patient: Therapeut: Patient: Therapeut:

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