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B2B Magazin 01 2015 - Steffen Schmickler: „Wir kommunizieren heute anders mit unseren Zielgruppen“

50 DIE DIGITALE TRANSFORMATION IST IN ALLER MUNDE. SPÄTESTENS JETZT MÜSSEN UNTERNEHMEN REAGIEREN, WENN SIE SICH IN ZUKUNFT AUF DEM MARKT BEHAUPTEN MÖCHTEN. STEFFEN SCHMICKLER, HEAD OF MARKETING & COMMUNICATIONS BEI BOSCH SOFTWARE INNOVATIONS, ERZÄHLT, WIE DAS UNTERNEHMEN AUF NEUE ANFORDERUNGEN REAGIERT. „Wir kommunizieren heute anders mit unseren Zielgruppen“_ Steffen Schmickler über die Auswirkungen der digitalen Transformation. interview Herr Schmickler, mit welchen Herausforderungen sind Sie täglich konfrontiert? SS_ Das ist ganz verschieden. Mit dem, was wir bei Bosch Software Innovations machen, treiben wir die digitale Transformation mit dem Fokus Internet of Things täglich voran. Für Bosch und für unsere Kunden. Innovationstreiber ist dabei das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Bosch Software Innovations war im Umfeld des IoT eine der ersten Akquisitionen, mit der sich die Bosch-Gruppe schon früh systematisch auf die digitale Welt vorbereitet hat. Für uns im Marketing verändert sich auch einiges. Vor allem durch die Vielzahl der neuen Kanäle. Obwohl wir klassisches B2B-Marketing machen, setzen wir Social-Media-Kanäle verstärkt ein. Sie kommunizieren heute also anders mit Ihren Zielgruppen? SS_ Ja. Das Informationsverhalten verändert sich vom Push- zum Pull-Marketing. Wir stellen interessanten Content adaptiert auf die jeweilige Zielgruppe in einer Vielzahl von Kanälen bereit. Das ist nicht mehr vergleichbar mit dem klassischen Push- Marketing wie Print oder Ähnlichem. Wir bekommen heute natürlich auch viel mehr Daten über unsere Zielgruppen, was unsere Arbeit etwas einfacher macht. Unsere Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen können wir anhand dieser Daten viel besser ausrichten. Spielt Facebook für Sie eine Rolle? SS_ Nein. Wie kommt das? SS_ Unsere Zielgruppen sind dort nicht unterwegs. Facebook ist ein sehr starker B2C, P2P oder ein privater Kanal. Wir finden unsere Zielgruppen eher in professionellen Netzwerken wie LinkedIn, aber auch auf Twitter oder in Blogs. Facebook ist ja auch ein geeigneter Employer-Branding-Kanal. SS_ Stimmt. Für die Bosch-Gruppe in ihrer Gesamtheit ist Facebook ein sehr wichtiger Kanal. Die Kollegen der globalen Bosch-Kanäle kommunizieren aber auch mit anderen Zielgruppen. Welche Inhalte posten Sie auf Ihren Kanälen? SS_ Verschiedenes! Seit 1,5 Jahren haben wir ein starkes, integriertes Kampagnenmanagement aufgebaut. Wir fokussieren uns auf Content-Marketing und besprechen interessante Inhalte. Unser Blog ist hierbei einer unserer wichtigsten Marketingkanäle. Diese Inhalte spielen wir auf Twitter und LinkedIn, um unsere Follower und andere Interessenten auf den Blog zu leiten. Und vom Blog wiederum auf unsere Website, wo die Inhalte in ausführlicher Form zu finden sind. Also vernetzen und verknüpfen Sie alle Kanäle miteinander. SS_ Wir versuchen es – und es funktioniert sehr gut. Unsere Besucherzahlen sind in zwei Jahren um das Doppelte, teilweise sogar Dreifache gestiegen, wir merken hier also definitiv, dass die Vernetzung Sinn hat.

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