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B2B Magazin 01 2015

48 storytelling Danke für die Posts mit den Cases, Jungs … Alter Wein in neuen Worten Manche Begriffe mussten einfach erfunden werden, weil es nichts gab, womit man neu auftretende Phänomene adäquat beschreiben konnte. Es gibt aber auch einige, die wir hysterisch übernommen und nachgebetet haben, obwohl es sie von ihrer Bedeutung her schon lange gibt. „Storytelling“ ist so ein Beispiel. Bei Storytelling wird nämlich gerne verwechselt, dass es sich dabei um keinen Kanal (früher: Werbeträger) handelt. Nein, Storytelling ist ein Prinzip – und zwar eines, das es auch früher schon zu befolgen galt, wenn man etwas erreichen wollte. Denn was zeichnete schon früher die besten Anzeigen, Fernsehspots, Plakate aus? Richtig – sie erzählen zumindest eine Minimalgeschichte. Heute müssen diese Geschichten nur etwas ausladender sein, dass man sie über Anzeigen, Fernsehspots und Plakate hinaus „digital verlängern“ kann. Es kann also passieren, dass Agenturmenschen bei der Frage „Können Sie auch Storytelling?“ leicht zu stöhnen anfangen. Ein wichtiger neuer Touchpoint sind natürlich die sozialen Netz- werke (auch „Social Media“) – und auch hier herrscht sprachlicher Fortschritt: Wer seine Inhalte hier erfolgreich platzieren will, muss sie gut säen – die „Seeding Strategy“ will also wohl überlegt sein. Hierbei fällt nun immer wieder der Begriff des „Social Listening“. Ein bekanntes Branchenblatt schreibt dazu: „Die dadurch gewon- nenen authentischen Erkenntnisse können in vielfältiger Weise genutzt werden: zur Ausdifferenzierung von Marketingbotschaften, im Customer-Support und auch zur Leadgenerierung.“ Hoppla – da waren doch schon wieder zwei neue Begriffe dabei. Und wer das alles schon mit der Muttermilch aufgesogen hat, der ist ein „Digital Native“ und muss dementsprechend adressiert werden.

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