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B2B Magazin 01 2015

41 Wenn Knight Rider Dieter Zetsche, CEO der Daimler AG, in Las Vegas den Mercedes-„KITT“, genannt F 015, einen autonom fahrenden futuristischen Prototyp, vorstellt, dann gehen davon wichtige Signale aus – die neue Kooperationsbereitschaft des Autoherstellers mit IT-Anbietern, die Innovationsführerschaft für heutige und poten- zielle Kunden und die klare Botschaft an die eigene Organisation: „Wir müssen veränderungsbereit sein, beschäftigt euch alle damit!“ Die Verantwortung dafür, Geschäftsmodelle, interne Arbeits­ abläufe und gegebenenfalls auch die Unternehmenskultur zu ändern, um den Konsumenten tatsächlich in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen, liegt klar in den Händen des C-Levels. Ins- besondere CEO und CMO müssen eine gemeinsame Vision des Marktes und des Produktes haben – und mit dem CIO/CTO die Transformation des Unternehmens vorantreiben: Hinderliche Silos sind aufzulösen, starre Abläufe zu flexibilisieren und die Funktionsbereiche – wie Marketing, Produktentwicklung und IT – dazu anzuregen, agil miteinander zu kooperieren. „Um ihre Kunden bestmöglich bei diesem Wandel zu unterstützen, müssen Agenturen auch bei der digi- talen Transformation die Rolle des ,wertschöpfenden Beraters‘ einnehmen.“ Es ist eine große Anstrengung, ein bisher produktzentriertes Geschäftsmodell in ein konsumentenfokussiertes, digital unter- stütztes zu transformieren. Viele Unternehmen stehen nach unkoordinierter „Internet“-Anfangseuphorie vor einem fragmen- tierten Flickenteppich aktionistisch umgesetzter Digital- und Kundenorientierungs-Initiativen, die, oh Wunder, nicht die erhofften Erfolge bringen. Neben der Experimentierfreude bedarf es eines strukturierten Vorgehensmodells und kompetenter Partner, die dabei helfen, eine Organisation systematisch vom alleinigen Produkt­ fokus zum digital unterstützten Kundenfokus zu transformieren. AGENTUREN ALS TREIBER UND PARTNER DES WANDELS Um ihre Kunden bestmöglich bei diesem Wandel zu unterstützen, müssen Agenturen auch bei der digitalen Transformation die Rolle des „wertschöpfenden Beraters“ einnehmen. Dabei müssen sie Unter­nehmen nicht nur auf Silos hinweisen, sondern auch Wege aufzeigen, um Barrieren zu durchbrechen. Agenturen müssen Berater und Begleiter auf Augenhöhe sein, um die Risiken der digitalen Disruption in Chancen für die Unternehmen zu verwandeln. Kampagnen und technologische Lösungen allein werden nicht ausreichen. Nur wenn Agenturen zu Partnern werden, die sich mit den Geschäfts- modellen der Unternehmen einerseits und mit den Innovations- angeboten des Marktes andererseits eingehend beschäftigen, diese wirklich verstehen und bei der digitalen Ausrichtung führend und beratend zur Seite stehen, können sie Unternehmensbera- tungen – die dieses Feld ebenfalls besetzen wollen – übertrumpfen. Die Chancen dafür stehen gut: Gerade Agenturen, die in ihrer DNA technologieaffin sind, können ihren Kunden helfen, mit digitalen Innovationen künftige Geschäftsmodelle, die Produktentwicklung und das Marketing zu revolutionieren. Wer sich diesem Wandel stellt, wird gewinnen. Wer ihn ignoriert, läuft Gefahr, unterzugehen. Denn die digitale Transformation unserer Welt ist keine kurzweilige Episode der Geschichte, sondern ein dauerhafter Wechsel des gesellschaftlichen Betriebssystems. DIE EIGENEN IDEEN IN PROFITABLE PROJEKTE VERWANDELN Oft fehlt der perfekte Plan, eine Idee in die Tat umzusetzen. Die bewährte 8-Schritte-Methode gibt jeder Idee eine Struktur und verwandelt sie in ein umsetzbares Projekt. Eine wirksame Launch-Strategie funktioniert für neue Kampagnen, Websites, Produkte und Services. AUTOR \ Wolf Ingomar Faecks

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