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B2B Magazin 02.2014

07 FORSCHUNG Licht aus der Sprühdose LEDs und organische Leuchtdioden (OLEDs) haben die technische Entwicklung von Lichtquellen enorm beschleunigt und völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten ge- schaffen. Mit einem an der schwedischen Universität Umeå entwickelten Sprüh­ verfahren lassen sich nun aktiv leuchtende Schichten auf dreidimensionale Objekte auftragen. Das Verfahren basiert auf LECs (light emitting cells) – eine feine Schicht Aluminium fungiert als Elektrode. Eine 14 Zentimeter x 14 Zentimeter große LEC wurde mit vier Volt betrieben. Die Leucht- dichte betrug circa 230 Candela pro Qua- dratmeter – ähnlich hell wie die Hinter- grundbeleuchtung eines Smartphones. Bisher leuchten die LECs grünlich-gelb. Um das ganze Farbspektrum abbilden und eine höhere Helligkeit erreichen zu können, wird fleißig weiterentwickelt und weiter- geforscht. (Quelle: www.energiereporter.com) MENSCH Wetter unschuldig bei Hexenschuss Australische Forscher haben herausgefunden, dass plötzlich auftretende Rückenschmer- zen – im Volksmund: Hexenschuss – in keinem Zusammenhang mit dem Wetter stehen. Weder wechselnde Luftfeuchtigkeit noch Schwankungen der Außen­temperatur erhöhen das Risiko akuter Rückenschmer- zen auf Höhe der Lendenwirbel. Die Studie der University of Sydney dürfte die land- läufige Meinung, dass der Körper mit plötz- lichen Schmerzen auf starke Verände- rungen des Wetters reagiert, entkräften. Zwischen Oktober 2011 und November 2012 wurden knapp 1.000 Personen unter- schiedlicher Altersgruppen zu ihren Hexen- schüssen befragt. Die Wahrscheinlichkeit eines Hexenschusses stieg lediglich bei stärkeren Windgeschwindigkeiten gering- fügig an, jedoch nicht klinisch relevant. Über weitere Studien bezüglich chronischer Rückenschmerzen und rheumatischer Arthritis wird bereits nach­gedacht. (Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de) PSYCHOLOGIE Weniger wissen – besser wetten Fußball ist Sportart Nummer eins in Deutschland. Millionen spielen es, noch mehr schauen es. Und immer mehr wetten darauf. Sei es ganz klassisch mit Tipp- schein im Wettbüro oder online. Der deut- sche Wettmarkt boomt. Koreanische Psy- chologen haben nun herausgefunden, dass zu viel Detailwissen die Erfolgschancen mindert. Über 1,9 Billionen Wetten wurden untersucht. Mit dem Ergebnis, dass Voraus- sagen auf Basis allgemeiner Informationen (zum Beispiel Tabellenplatz) präziser waren als Wetten, die auf Detailwissen (zum Bei- spiel Taktik) basierten. Der Grund dafür ist, so die Forscher, dass man durch Spezial- informationen den Blick für das Generelle verliert. Sie sind auch davon überzeugt, dass sich die Erkenntnisse auf die Ge- schäftswelt übertragen lassen. (Quelle: www.pm-magazin.de) UMWELT Überfischung im Mittelmeer Und zwar bis 96 %. Die Fischbestände gehen deshalb stark zurück. Die griechi- schen Forscher vom Hellenic Center for Marine Research haben von 1990 bis 2010 Fangdaten von über 40 Beständen gesam- melt. Darunter Arten wie Seehecht, Sar- dellen und Sardinen. Die Auswertung ergab, dass 2010 erstmals die maximale Fang- menge bei allen Arten überschritten wor- den war. Demnach sind die Bestände aller Arten gefährdet. Die Besonderheiten der Fischerei im Mittelmeer verhindern, so die Forscher, eine ähnliche Entwicklung wie im Nordostatlantik. Dort haben sich die Bestände weitestgehend erholt. (Quelle: www.welt.de) WIRTSCHAFT Deutschland ist Weltmeister Das hat mittlerweile wohl jeder mitbekom- men. Doch Fußball ist mehr als nur ein Spiel. Fußball ist ein Wirtschaftsfaktor. Erfolge der Nationalmannschaft und die deutsche Wirt- schaftsstärke sind eng mit­einander verban- delt – fast wie Poldi und Schweini. Die deut- sche Effizienz, die im Finale von Rio zu bestaunen war, wird auf Wirtschaft und Poli- tik übertragen. Die Position Deutschlands als starker Standort und Handelspartner wird gestärkt. Und natürlich wird das nationale Selbstvertrauen durch sportliche Erfolge in dieser Größenordnung gestärkt. Deutsch- land wird attraktiver: für Investoren und die Bürger. Der WM-Titel war demnach eine Win-win-win-Situation. (Quelle: www.spiegel.de) TECHNIK Fliegendes WLAN Weltweit haben fünf Milliarden Menschen keinen Internetzugang. Das sind exakt fünf Milliarden potenzielle Kunden. Die Internetgiganten Google, Amazon und Facebook liefern sich deswegen gerade ein Wettrüsten. Und zwar in luftiger Höhe. Facebook und Amazon investieren in solar- betriebene Drohnen. Google setzt auf Helium-Ballons, die in der Stratosphäre schweben, und Mini-Satelliten, die den Globus umkreisen. Bodenstationen ergän- zen die Flugobjekte und sollen so für ein weltweites Netz sorgen. Alle Technologien befinden sich bisher noch in der Test- oder Entwicklungsphase. Man darf also gespannt sein. (Quelle: www.focus.de)

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