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B2B Magazin 02.2014

43 Die Swarovski Crystal Collection App gewann 2013 den „SAP Innovation Award“, bevor sie überhaupt in den App Store kam. Die Zusammen- arbeit mit Netural für den Kunden Swarovski scheint bei SAP sehr positiv aufgenommen worden zu sein. KS_ Ja, wir sind von dem Ergebnis für unseren Kunden begeistert! Das wird, denke ich, durch die Auszeichnung noch deutlicher. Denn unser Preis steht klar für Pioniergeist, Vertrauen in SAP-Innovationen, Engagement und Mut – und diese Ent- wicklung hat uns schon im Vorfeld besonders überzeugt, da sie auch großes Potenzial für die Weiterentwicklung im B2B-Bereich trägt. Wenn Sie das Ergebnis heute sehen: Was gefällt Ihnen an der Swarovski Crystal Collection App am besten? KS_ Es ist eine coole Anwendung für den Außendienstmitarbeiter. Ein moderner, elektronischer Katalog mit Anbindung an das Bestellsystem – und dabei noch einfach in der Handhabung. Per Fingertipp werden die einzelnen Kristalle in allen Farben und Größen optisch ansprechend am iPad dargestellt. Gleich- zeitig können Lagerbestände abgerufen und Bestellungen angelegt werden. Auch fördert und unterstützt die interaktive Gestaltungsmöglichkeit des „elektronischen“ Katalogs den Entscheidungsprozess auf Kundenseite. Sogenannte Mood- Boards ermöglichen, die Wirkung der Kristalle auf unter- schiedlichem Textil- und Farbhintergrund zu testen. Der Außendienstmitarbeiter mit iPad statt mit Katalog. Ein Bild, das man bald häufiger sehen wird. Worin liegt aus Ihrer Sicht die Stärke von digitalen Medien als Begleiter im Verkaufsgespräch? KS_ Innovative Unternehmen brauchen innovative Mitarbeiter. Und innovative Mitarbeiter arbeiten gerne mit den moderns- ten und besten Tools. Mobile Geräte gehören heute eindeutig dazu. Man muss am Puls der Zeit sein! Dadurch entsteht nicht nur ein Mehrwert für Kunden, sondern auch für Berater. Durch eine innovative Präsentation erhalten Kunden ganz andere Wahrnehmungen von dem zu erwerbenden Produkt. Man kennt es ja bereits von Online-Shops, wo man Kleidung quasi virtuell anprobieren kann beziehungsweise Stoffe und Muster detailliert dargestellt werden. Das ersetzt zwar noch nicht ganz das haptische Gefühl, kommt dem aber schon sehr nahe. Der Mehrwert für den Berater besteht darin, seine Bera- tungskompetenz zu steigern und somit effizienter zu arbeiten. Was wiederum auch dem Kunden zugutekommt. Zudem ent- stehen Up- und Cross-Selling-Möglichkeiten. Alles in allem also ein Gewinn auf allen Seiten. In Unternehmen gewinnt die Brücke vom Marketing zur IT zunehmend an Bedeutung. SAP ist ja meist Kind der IT, mit Fokus auf Organisation, Prozesse und Sicherheit. Welche spannenden, neuen Anforderungen kommen jetzt aus dem Marketing? KS_Marketing muss die Zielgruppen immer genauer kennen, um spezifisch auf deren Bedürfnisse zu reagieren. Zusätzlich wird auch die Performance-Frage in Marketingabteilungen immer mehr zum Thema: Marketingkennzahlen müssen in Echtzeit gemessen werden und es muss möglich sein, das Budget flexibel und präzise zu verteilen. Meinungen in sozialen Medien aus- zuwerten und Kampagnen detailliert nachzuverfolgen, steht immer häufiger im Vordergrund. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Zielgruppenansprache ist es, die profitabelsten Käufer zu ermitteln und mit maßgeschneiderten Angeboten zu überzeugen – kurzum: die Sprache des Kunden sprechen und verstehen. INTERVIEWER \ Ernst Demmel „MAN MUSS AM PULS DER ZEIT SEIN_“ KLAUS SICKINGER IST MANAGING DIRECTOR BEI SAP ÖSTERREICH UND SPRICHT ÜBER DIE STÄRKE DIGITALER MEDIEN IM VERKAUFSGESPRÄCH. DER ANLASS: DIE „SWAROVSKI CRYSTAL COLLECTION APP“, DIE VON NETURAL IN ENGER ZUSAMMENARBEIT MIT SAP FÜR DEN KUNDEN SWAROVSKI ENTWICKELT WURDE. Klaus Sickinger

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