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B2B Magazin 02.2014 - Claudia Mast: Don’t stop communicating

32 interview Warum soll ich als Führungskraft intern kommuni- zieren? Der Kunde bekommt doch gar nicht mit, was intern in meinem Unternehmen passiert. CM_ Kunden nehmen die Ergebnisse guter oder schlechter Kommunikation wahr. Im güns- tigen Fall treffen sie auf informiert-kompe- tente Partner, die auch Fragen über ihr enges Arbeitsgebiet hinaus beantworten können und spannende Geschichten über ihr Unter- nehmen erzählen. Diese Mitarbeiter agieren als überzeugende Botschafter mit hoher Glaubwürdigkeit. Angesichts der dramatisch sinkenden Vertrauens- und Glaubwürdig- keitswerte der Unternehmen ist das eine wichtige Zukunftsinvestition. Warum und inwiefern profitieren Unternehmen und Marke von interner Kommunikation? CM_ Die interne Kommunikation ist – bildlich ge- sprochen – DAS WASSER, IN DEM DIE FISCHE SCHWIMMEN. Sie sorgt für ein effizientes Funktionieren von Prozessen, für engagierte Partner und gute Ergebnisse der Arbeitspro- zesse. In der heutigen Zeit, in der Produkte immer ähnlicher werden oder zahlreiche Wettbewerber auf immer engeren Märkten kämpfen, sind ein leistungsfähiges Miteinander und eine funktionsfähige interne Kommunikation der entscheidende Wettbewerbsvorteil, den kein Konkurrent – auch nicht mit großem Geldeinsatz – kopieren kann. Effiziente und wertschät- zende interne Kommunikation ist heute gleichbedeutend mit Existenzsicherung. Welche Fehler begeht das Management häufig in der internen Kommunikation? CM_ Wie andere Geschäftsaufgaben auch muss die Kommunikation mit den eigenen Mitarbeitern strategisch geplant und kontinuierlich umgesetzt werden. Für sie gilt – ebenso wie für die Marketingkommunikation: Die Mitarbeiter erwarten eine Wertschätzung für ihre Arbeit. Die größten Fehler liegen im „Management by E-Mail and PowerPoint“, während die Mitarbeiter aber Fragen stellen und mit ihren Anliegen gehört werden wollen. Sie sehnen sich nach kompetenten Aus- sagen ihrer Manager und hören häufig INHALTSLEERE FLOSKELN, die sie „Bull- shit Bingo“ nennen. Sie werden zudem häufig mit vielen Medien wie Intranet, Newsletter, Zeitschriften sowie der überbordenden E-Mail-Verteilkommunikation geradezu überschüttet. Diese Medienfluten können nicht gelesen werden und nähren darüber hinaus bei vielen Mitarbeitern ein Unbehagen, weil sie sich ge- haltvollere Kommunikationsangebote wünschen. Weniger ist mehr. Nach unseren Umfragen sind selbst ein Viertel aller Führungskräfte unzufrie- den mit dem, was in Face-to-Face-Kommunikation in Unternehmen besprochen wird. Es wird für Führungskräfte höchste Zeit, die interne Kommunikation als das anzusehen und zu behandeln, was sie ist: das Herzstück des Geschäfts- erfolges und ihrer eigenen Karriere gleichermaßen. „Don’t stop communicating“_ Warum interne Kommunikation Ihr Unternehmen einfach erfolgreicher macht. EIN GESPRÄCH MIT PROF. DR. CLAUDIA MAST WER NACHHALTIG DENKT, KOMMUNIZIERT MIT SEINEN MITARBEITERN – UND PROFITIERT AN MEHREREN STELLEN: INTERNE KOMMUNIKATION VEREINFACHT INTERNE PROZESSE SOWIE DIE ZUSAMMENARBEIT UND SORGT FÜR DIE ZUKUNFT DES UNTERNEHMENS. GEWAGTE THESEN? KEINESFALLS, WIE DAS INTERVIEW MIT PROF. DR. CLAUDIA MAST ZEIGT.

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