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B2B Magazin 02.2014

26 leitartikel DIE WELT IST KOMPLEX, ABER VOLLER CHANCEN Spätestens jetzt heißt es kapitulieren. Eigentlich wäre der Punkt in diesem Artikel erreicht, an dem der Autor seinen Sieben-Punkte-Plan zur Vereinfachung der beschriebenen Umstände aus dem Ärmel zaubert. Aber nichts da, auch die Welt der Agenturen verändert sich dramatisch. Und eines der Ver- sprechen, das die Branche wohl nicht mehr halten kann, ist das der Vereinfachung. Kapitulieren wir also vor der zunehmenden Komplexität der Welt und nehmen wir zur Kenntnis, dass wir sie im Moment nicht einfacher machen können, als sie nun mal ist. Auf der anderen Seite bedeutet das doch auch, dass es eine Menge Chancen geben müsste, die sich aus der Verkomplizierung ergeben, oder? Schließlich wartet hinter jeder Vereinfachung und jeder zunehmenden Komplexität ein gutes Geschäft. Deshalb seien hier sechs Megatrends beschrieben, übrigens vollkommen subjektiv ausgewählt, die aktuell unser Leben einerseits vereinfachen, andererseits verkomplizieren und gleichzeitig eine Menge an Geschäftschancen enthalten. 01_ KONVERGENZ Digitalisierung sorgt in atemberaubender Geschwindigkeit für Konvergenzeffekte: Etablierte Märkte wachsen zusammen, bislang getrennte Segmente geraten in unmittelbare Beziehung zueinander, andere wiederum driften auseinander. Ganze Geschäftsmodelle verändern sich. In ihrem Artikel in transfer, Zeitschrift für Kommunikation und Markenführung, Ausgabe 2/2014, legen Wolf Ingomar Faecks und Dr. Ralf Nöcker überzeugend dar, dass auch in Zukunft die Kernkompetenz von Marketingagenturen in der Kreation liegen wird. Allerdings wird sich diese auf breitere Bereiche richten müssen, insbeson- dere auf die IT. Zusätzlich werden Agenturen wohl künftig zusätzliche Dienstleistungen erbringen, etwa die Steuerung von Spezialisten und die Unterstützung ihrer Kunden bei der digitalen Transfor- mation. Vor allem deshalb, weil innerhalb der Unternehmen dafür gar keine Schnittstellen existieren. Und wenn, dann funktionieren sie noch nicht wirklich. Hört sich irgendwie nicht mehr nach der guten alten Kampagne an. Auch die Reisebranche liefert ein beeindruckendes Beispiel für Konvergenz. Vereinfacht gesagt treffen hier im Moment digitale Reisende auf analoge Hoteliers. Sprich: Die Anzahl der online begutachteten, ausgewählten und gebuchten Zimmer nimmt in atemberaubender Geschwindigkeit zu, Bewertungs- portale beeinflussen die Auswahl massiv und den Hotels fällt vergleichsweise wenig dazu ein, diesen Trend für sich positiv zu nutzen. Digital unterstützte Dienstleistungen und Services, die ein Hotel anbieten könnte, würden sicher großen Anklang finden.

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