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B2B Magazin 02.2014

25 SCHÄDLICHE BIS GEFÄHRLICHE AUSWIRKUNGEN DER VEREINFACHUNG So ist zum Beispiel der Wegfall von Einkaufsfahrten durch Konsumenten nicht annähernd in der Lage, die Zunahme der Lieferfahrten durch den Online-Handel zu kompensieren. Verursacht unter anderem durch fehlende Bündelung der Lieferverkehre, hohe Retourraten oder zusätzliche Abholwege, wenn die Empfänger nicht zu Hause sind. Lösungen hat noch niemand – oder sie stecken maximal in den Kinder- schuhen. Sharingkonzepte wie car2go gelten als zukunftsweisend, ansonsten fordern Politiker nur Konventionelles: verbessertes Verkehrsnetz, Verlagerung auf die Schiene, Ausbau des öffentlichen Nah- verkehrs, gähn. Auch Sicherheit ist ein Thema, das sich durch digitale Techniken dramatisch verkom- pliziert. Mit einem Schaden von bis zu 575 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014 hat die Cyberkriminalität den weltweiten Drogenhandel überholt. Das besagen Zahlen des Sicherheitssoftware-Anbieters McAfee. Darüber hinaus wartet eine ganz andere Horrorvision: Stellen Sie sich vor, Sie fahren auf der Autobahn, alles ist ruhig. Plötzlich zuckt die Tachonadel unkontrolliert, alle Warnlichter blinken. Sie treten auf die Bremse – doch nichts passiert. Dann bewegt sich das Lenkrad ohne Ihr Zutun … In der Realität ist das noch nicht vorgekommen. Aber es wird täglich wahrscheinlicher. Denn Assistenzsysteme, elektronische Motorsteuerungen und alle anderen IT-basierten Technologien bieten Angriffsflächen für Hacker, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen. VEREINFACHUNG EINERSEITS BEDINGT KOMPLEXITÄT ANDERERSEITS Die Digitalisierung scheint vor allem eines zu lehren: Vereinfachung einerseits bedingt Komplexität an- dererseits. So hat sich alle Welt in Bezug auf B2B-Unternehmen, B2B-Marke und B2B-Kommunikation auf die neuen digitalen Möglichkeiten gestürzt. Schließlich waren viele Online-Kanäle quasi umsonst und auch einfach zu füllen. Homepages, Online-Banner, Social Media, Big Data usw. sind seitdem fester Teil der B2B-Kommunikation und haben viele Druckobjekte schlicht verdrängt. Diese Entwicklung ist nicht mehr zurückzudrehen und das ist auch gut so. Denn für B2B-Marken bedeutet das, komfor- tabler Kontakte aufbauen und pflegen zu können. Komplexer wird allerdings, beim vergrößerten Ange- bot die geeigneten Kanäle zu finden. Und diese regelmäßig zu bedienen. Und mit direkten Reaktionen umzugehen. Und so weiter … 575.000.000.000 SCHADEN IN DOLLAR

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