Die Vernissage 4.0_

Wie wir unsere digitale Expertise mit unserer Ausstellung verknüpft haben.

STEPHANIE FRIZ, MIGUEL-ANGEL DITTUS UND NINA BURKHARDT PRÜFEN EIN LETZTES MAL DIE TECHNIK UND NEHMEN IHRE POSITIONEN EIN. HEUTE WIRD SICH ZEIGEN, OB DIE DREI WOCHEN ARBEIT DES LAB-TEAMS EIN ERFOLG SEIN WERDEN. DOCH WORUM GEHT ES EIGENTLICH? In der letzten Ausgabe von B2B – Das...

Bildschirmfoto 2015-10-15 um 17.58.30STEPHANIE FRIZ, MIGUEL-ANGEL DITTUS UND NINA BURKHARDT PRÜFEN EIN LETZTES MAL DIE TECHNIK UND NEHMEN IHRE POSITIONEN EIN. HEUTE WIRD SICH ZEIGEN, OB DIE DREI WOCHEN ARBEIT DES LAB-TEAMS EIN ERFOLG SEIN WERDEN. DOCH WORUM GEHT ES EIGENTLICH?

In der letzten Ausgabe von B2B – Das Magazin – stellten wir unsere neueste Abteilung, das Lab, vor. Unsere Lab-Mitarbeiter sind Spezialisten der Digitalisierung und sorgen für Innovation im Hause RTS Rieger Team. Unablässig wird an neuen Technologien getüftelt und geprüft, wie wir daraus Mehrwert für unsere Kunden generieren können. Eine Frage, die uns dabei sehr beschäftigt: Wie können Informationen interaktiv – und damit dauerhaft – in den Köpfen der Zielgruppen verankert werden? Heute schildern wir Ihnen unsere ersten Erfahrungen und Feedbacks damit. So viel verraten wir schon einmal vorneweg: Wir sind ziemlich stolz. Amrei Heyne ist eine Kunst-Galeristin ohne Galerie. Soll heißen, sie stellt Bilder in immer wechselnden Räumlichkeiten aus – meist in Firmengebäuden. Als sie uns vorschlug, die Agentur für fünf Monate in eine Galerie zu verwandeln, sagten wir ohne zu zögern zu. Wir wären jedoch nicht RTS Rieger Team, wenn wir die Ausstellung nicht zu etwas ganz Besonderem gemacht hätten. In den folgenden Wochen wurde konzeptioniert, programmiert, getestet und gefilmt. Das Ergebnis: sechs Beacons, ein Touch-Digitarium und eine App für iOS, die die Besucher der Vernissage aRTS mit zusätzlichen Informationen versorgen sollten.Zum Beispiel zu den Künstlern und deren Werken. „Damit ein Erlebnis fast wie im Museum geschaffen wird, wollten wir den Besuchern auf interaktive Weise zusätzliche Informationen vermitteln“, erklärt Miguel-Angel Dittus.

Bildschirmfoto 2015-10-15 um 18.00.46Um ein Erlebnis wie mit einem Audioguide zu schaffen, orientierten wir uns an einer Technologie, die ähnlich schon in modernen Museen wie dem Parlamentarium in Brüssel eingesetzt wird: den Beacons. Diese kleinen Funksender lassen sich mit Informationen ausstatten, die der Besucher, falls gewünscht, abrufen kann. Um die Inhalte auf den Beacons abspielen zu können, brauchten wir eine App. Am Abend der Vernissage konnten sich die Besucher also die kostenlose App aufs Smartphone laden und in unmittelbarer Nähe der Beacons auf dem Display des Smartphones Videos und vertiefende Texte abrufen. „Leider mussten wir uns auf sechs Beacons beschränken, da wir nur wenige Wochen zur Verfügung hatten“, so Dittus.

Bildschirmfoto 2015-10-15 um 18.00.38Auf zwei Stockwerken erstreckt sich die Ausstellung mit den Kunstwerken von Andrea Eitel und Klaus Frahm. Wer das Gebäude von RTS Rieger Team (nicht) kennt, weiß: Man kann sich schon mal verlaufen. Das sollte keinem unserer Besucher passieren. Und hier kommt das Touch-Digitarium ins Spiel.

Bildschirmfoto 2015-10-15 um 17.58.42Auf dem Touch-Digitarium, oder auch dem großen weißen Kasten mit dem durchsichtigen Display, programmierte Stephanie Friz den Grundriss des Firmengebäudes in das Digitarium – inklusive der Standorte der sechs Beacons. Damit die Besucher zusätzlich mit dem Touch-Digitarium interagierten und so das neue Medium kennen lernen konnten, waren die Inhalte der Beacons ebenfalls über das Touch-Digitarium einsehbar.

Bildschirmfoto 2015-10-15 um 18.00.56„Die digitale Aufbereitung hat allen Besuchern richtig gut gefallen. Die Technologien waren teils völlig neu für unsere Gäste – aber sie haben trotzdem fleißig ausprobiert und hatten eindeutig Spaß dabei“, fasst Nina Burkhardt abschließend zusammen. Das Lab- Team ist sichtlich zufrieden. Und auch die Galeristin Amrei Heyne ist begeistert: „Über das Ergebnis einer völlig neuen Möglichkeit der Präsentation von Kunst bin ich sehr glücklich. Der Betrachter erlebt eigenständig, aufwandslos – denn wer hat denn heute bitte kein Smartphone? – eine Führung durch die Ausstellung, kann Künstlerinterviews oder Atelierrundgängen folgen, erfährt Hintergründe und manche interessante Begebenheit, Hard Facts inklusive. Neue, innovative, spannende Möglichkeiten nicht nur für Technikfreaks! Ich bin sehr begeistert!“

Übrigens: Falls Sie Interesse haben, die Kunst und die technische Aufbereitung einmal mit eigenen Augen zu sehen, können Sie unter arts.rts-riegerteam.de eine eigene Führung buchen.

 

AUTORIN \ Lisa Raabe